Es sind vor allem zwei Tätergruppen:
Drogenabhängige, die es vor allem auf Bargeld abgesehen haben, um neuen Stoff kaufen zu können, und organisierte Banden überwiegend aus Ost- und Südosteuropa.

Dem Risiko, Einbruchsopfer zu werden, kann man wirksam begegnen:
Durch solide mechanische Sicherungen und dem Einbau einer Alarmanlage.

Neue Einbrecher Maschen

Die meist organisierten Banden lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um in die Häuser der ahnungslosen Opfer einzudringen.

Masche 1: Der merkwürdige Anruf.

Hier behauptet der Anrufer er wäre von einer Alarmanlagenfirma und versucht so Informationen über die Sicherheitsvorkehrungen im Haus heraus zu bekommen.

Masche 2: Der falsche Handwerker.

Ein meist verkleideter Mann steht ohne Termin vor der Tür und behauptet er wäre der Schornsteinfeger, ein Handwerker oder ein Polizist um so in das Haus zu gelangen.

Masche 3: Der Spion.

Wenn man einen Fremden länger vor dem Haus herumlungern sieht, könnte es sich um einen Spion handeln, oder um einen Schmiere-Steher.

Masche 4: Der neue Nachbar.

Er stellt sich als neuer Nachbar vor und will so ins Haus gelangen. Dort versucht er dann herauszufinden was er alles mitnehmen könnte.

Masche 5: Die Münze.

Wenn eine Münze auf dem Zaun liegt, kann es sich ebenfalls um eine Markierung von Einbrechern handeln. Die meisten Münzen die auf den Zäunen bis jetzt gefunden wurden waren polnische.

So einfach schützen sich Hausbesitzer

Dabei geht es vor allem darum, die Kriminellen lange genug zu beschäftigen. Für die Mehrheit der Täter gilt laut einer Studie, kommen sie nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das Gebäude, brechen sie ihr Vorhaben ab und versuchen es beim nächsten Objekt.

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Der Plastikstreifen-Trick hilft Dieben, festzustellen, ob eine Wohnung seit mehreren Tagen leer steht. Sie befestigen einen durchsichtigen Streifen zwischen Tür und Rahmen. Öffnet jemand die Türe, fällt dieser unbemerkt zu Boden. Bleibt der Streifen an seiner Position, stehen die Chancen für einen Einbruch gut

Die Masche des Klingel-Tricks ist simpel und effektiv, um Gaunern zu zeigen, ob jemand zuhause ist. Sie klingeln mehrmals und brechen direkt ein, wenn niemand öffnet.

Der Gaunerzinken-Trick ist eine beliebte Methode, um das ausgewählte Einbruchsobjekt vorher auszuspähen. Die Verbrecher malen mit Kohle, Kreide oder einem Bleistift Symbole neben die Haustür. Doch statt um einen harmlosen Kinderstreich handelt es sich bei den Kritzeleien um Botschaften zwischen den Dieben.

Der Medien-Trick ein beliebtes Werkzeug der Verbrecher. Sie spähen soziale Netzwerke und auch andere Medien aus, um die Abwesenheit von Menschen zu erkunden. Aktuelle Urlaubsbilder sind beispielsweise ein sicherer Indikator für die Abwesenheit.

Hochzeit und Beerdigung altbekant ist die Methode, dass Einbrecher Beerdigungstermine im Blick haben und gezielt während Trauerfeier und Leichenschmaus aktiv sind.

Glas Wasser-Trick plötzlich stehen vermeintlich notleidende Personen vor der Türe. Sie geben vor, schwanger zu sein oder täuschen Übelkeit vor und bitten um ein Glas Wasser, um ein Medikament einnehmen zu können.
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